Liebe Strandbarfreunde und Besucher!
Wir sind überwältigt und unendlich dankbar für den enormen Zuspruch, Eure angebotene Unterstützung und die vielen mutmachenden Kommentare auf allen Kanälen.
Leider gibt es, wie die moderne Kommunikation nun mal funktioniert, auch viele die es besser wissen, aber auch einige die einfach nur falsche Fakten verbreiten wollen, um zu schaden. So gab es einen Post auf „Unser Görlitz“, in dem Falschinformationen verbreitet werden.
NEIN, wir haben kein Land am Berzdorfer See gekauft und JA, wir haben, entgegen der Darstellung, unsere Bewerbungs-/Angebotsunterlagen fristgerecht eingereicht und somit an der Ausschreibung der Stadt Görlitz teilgenommen.
Es wird mit Sicherheit leider auch noch andere Falschmeldungen geben. Wir versuchen diese entsprechend richtig zu stellen.
Kurz zum Werdegang, da hierzu viele Fragen aufgekommen sind:
Es ist richtig, dass unser Pachtvertrag zum 31.12.2025 ausgelaufen ist, so wie der erste Pachtvertrag zum 31.12.2022 ausgelaufen ist. Ende 2025 schrieb die Stadtverwaltung der Stadt Görlitz die Fläche neu aus. Hier muss man betonen, dass das kein lokalpolitischer Vorgang ist, sondern ein reiner „Verwaltungsakt“. Anfang 2026 gab es zum Angebot noch Bietergespräche, an dem wir ebenfalls teilgenommen haben. Die Ausschreibung war ähnlich den vorangegangenen, Grüne Wiese, nichts drauf (außer Bäume), nichts dran, kein Wasseranschluss, kein Abwasser, kein Strom oder sonstige Medien.
Aber eine neue Forderung des Amtes kam hinzu, eine neue Toilettensituation zu schaffen! Die mobilen Toilettenhäuschen sollten verschwinden und eine „feste“ Containerlösung sollte angeboten werden. Ein guter Vorsatz, aber auf maximal drei Jahre Vertragslaufzeit sehr kostenintensiv. Wir haben lang überlegt, ob wir dies leisten wollen und können. Wir haben uns dafür entschieden und auf Grund der Erfahrungen der vorangegangenen Jahre eine entsprechende Lösung angeboten.
Unser Einsatz der letzten 6 Jahre und die neue Bewerbung haben augenscheinlich nicht überzeugen können. Ein paar Tage nach den Bietergesprächen kam ein Brief vom Amt, dass der Mitbewerber den Zuschlag erhalten hat und wir die Fläche räumen müssten. Der Verwaltungsakt hat zugeschlagen. Ja, wir haben uns mit allen rechtlichen Mitteln zu wehren versucht, haben die Lokalpolitik angesprochen und zu Hilfe gerufen, alles ohne Erfolg. Leider auch ohne Transparenz, so dass wir keine Gründe kennen, warum von Amtswegen die Entscheidung so gefallen ist.
Seit letzten Freitag scheint es sicher, dass die Entscheidung für den Mitbewerber Bestand hat und wir räumen müssen. Daraufhin gab es diesen recht kurzfristigen „Abschiedspost“.
Es war nicht unsere Absicht Stimmungen auszulösen. Das die Emotionen teilweise übergekocht sind tut uns leid. Auch wir können Emotionen selbstverständlich nicht ganz ausschließen. Wir bitten alle Leser und Schreiber um Besonnenheit. Bleibt nett miteinander! Wir wollten Euch informieren und zum „Auf Wiedersehen“ einladen. Nicht mehr und nicht weniger.
Euer Strandbar Team
